RSS Feed

RSS-Feed, wozu ist das?

Frage:
wie kann ich über Änderungen auf dieser Webseite informiert werden?
Antwort:
Wer immer über aktuelle Änderungen auf der Webseite dmr.ag informiert werden will, der abonniert diese mit Hilfe des RSS-Feeds. Feed-URL: http://www.dmr.ag/feed/

Frage:
Wie richte ich einen RSS-Feed auf meinem Email-Programm ein?
Antwort:
eine Anleitung hierzu ist auf folgender Webseite zu finden:
https://support.mozilla.org/de/kb/nachrichten-feeds-und-blogs-abonnieren

ColorCode

Was ist ein ColorCode?
Der Begriff ColorCode, auch Systemcode genannt, wird bei der Programmierung von DMR Funkgeräten und DMR Relaisfunkstellen verwendet. ColorCode ist ein Parameter der bei der Programmierung eines DMR Funkkanals angegeben werden muss. Der Parameter kann die Werte von 0 bis 15 annehmen. Standard ist der Wert 1.

Wozu wird der ColorCode benötigt?
Dieser Parameter ist Teil der DMR Funkschnittstellen Spezifikation. Mit Hilfe dieses Parameters lassen sich DMR-Relais welche auf der selben Frequenz arbeiten und bei denen sich Ihr Einzugsbereich in Teilen überschneidet, von einander trennen.

Ein Beispiel:
In einer geografischen Region befinden sich zwei DMR-Relais deren Reichweiten/Einzugsbereiche sich in Teilen überschneiden.
Relais A verwendet ColorCode 1 und
Relais B verwendet ColorCode 2.
Es soll für den User eine Trennung der beiden Relais erreicht werden.

Wenn der User das Relais A verwenden will dann muss er in seinem Codeplug in der Kanaleinstellung den ColorCode 1 eingestellt haben. Somit wird der User das Relais B nicht hören und auch nicht auftasten und umgekehrt.
Diese Technik erlaubt also entweder den Betrieb des Relais A oder Relais B. Wenn auf beiden Relais Funkbetrieb herrscht dann kann es in den geografischen Überlappungsgebieten zu Empfangsunterbrechungen kommen.

Für tiefergehende Informationen finden alle an DMR Interessierte in dem Dokument mit dem Namen „System-Planner“. Es kann auf dem P25 Forum heruntergeladen werden. Eine Registrierung im Forum ist aber dazu nötig.
http://communications.support/threads/11675-MOTOTRBO-System-Planner-2-5-EMEA

Radioserver

Dies ist ein Beitrag zum Thema, „was ist“ und „was tut“ der Radioserver.

Wenn innerhalb des DMR-DL Netzwerkes über den Server gesprochen wird, dann wird hier im allgemeinen der sogenannte Radioserver gemeint. Der Radioserver besteht aus Hardware und Software. Die Hardware ist ein für den Dauerbetrieb ausgelegter Computer (PC/Server 24×7 ) mit leistunsgstarker Internetanbindung. Die Software ist im Falle des DMR-DL Netzwerkes von der Firma Elcomplus programmiert und hat den Produktnamen SmartPTT.
[UPDATE 09.03.2015]: Neue Software. Umzugsarbeiten. Ab sofort ist der bisher verwendete Radioserver gegen eine neue sogenannte Bridging-Software ersetzt worden. Das Produkt heißt „C-Bridge“.

Was macht dieser Radioserver nun? Welche Aufgaben hat dieser Server für uns? In alle Kürze gesagt, der Radioserver dient hautsächlich zur Vermittlung der Funkgespräche zwischen den verschiedenen DMR-Relais. Abhängig von der verwendeten Sprechgruppe werden die digitalen Sprachsignale von den einzelnen Relais mit Hilfe des Internet zum Radioserver gesandt und von dort aus weiter zu den in der Sprechgruppe angeschlossenen Relais. Man kann also durchaus sagen der Radioserver fungiert wie eine Art moderner digitaler Sprach-Vermittlungsstelle.

Firmware & CPS

Die Firmware und die CPS wird von Zeit zu Zeit aktualisiert. Dabei werden meist neue Funktionen für die Funkgeräte ermöglicht.

Frage:
Wo finde ich Informationen über die aktuelle Firmware und CPS meiner Motorola DMR Funkgeräte?
Antwort:
Eine gute Quelle für aktuelle Informationen über DMR Geräte von Motorola ist auf dem Blog von DJ0WH zu finden:
http://cwh050.blogspot.de/
http://cwh050.blogspot.de/2015/12/new-cps-and-firmware.html

 

Bridging-Software

[25.03.2016]
Dies ist ein Beitrag zum Thema, “was ist” und “was tut” die Bridging-Software.

Wenn innerhalb des DMR-DL Netzwerkes über den Server gesprochen wird, dann wird hier im allgemeinen der sogenannte Radioserver beziehungsweise seit Neuerem die „Bridging-Software“ gemeint. Die Bridging-Software besteht aus einem Server in einem Rechenzentrum und Software. Der Server ist meist eine virtualisierte Server Hardware mit leistunsgstarker Internetanbindung. Die Software ist im Falle des DMR-DL Netzwerkes von der Firma Rayfield programmiert und hat den Produktnamen C-Bridge.
Siehe hier zu auch den Beitrag in Englisch hier http://dmr-marc.net/FAQ.html

Was macht dieser Radioserver / die Bridging-Software nun?
Welche Aufgaben hat dieser Server für uns?
In aller Kürze gesagt, der Radioserver / Bridging-Software dient hautsächlich zur Vermittlung der Funkgespräche zwischen den verschiedenen DMR-Relais. Abhängig von der verwendeten Sprechgruppe werden die digitalen Sprachsignale von den einzelnen Relais mit Hilfe des Internet zum Radioserver gesandt und von dort aus weiter zu den in der Sprechgruppe angeschlossenen Relais. Man kann also durchaus sagen der Server fungiert wie eine Art moderner digitaler Sprach-Vermittlungsstelle.
[UPDATE] 09.03.2015: Neue Software. Ab sofort ist der bisher verwendete Radioserver gegen eine neue sogenannte Bridging-Software ersetzt worden. Das Produkt heist “C-Bridge”.

Roaming

Roaming im DMR Amateurfunk, was ist das, wie geht das?

Zum Prinzip:
Zu unterscheiden ist ob das Funkgerät „aktiv“ oder „passiv“ für Roaming programmiert ist.
Während der Fahrt kann mittels Roaming das Funkgerät selbsttätig (Aktive Standort-Suche) das nächste DMR Relais (Site) auswählen. Der User braucht während der Fahrt nicht von Hand – Kanalwechsel/QSY machen. Nur vernetzte DMR-Relais die die gleichen Sprechgruppen gemeinsam aussenden, können sinnvoll in eine Roaming-Scanliste eingetragen werden. Das Funkgerät sucht den Kanal (Site), aus der Roaming-Scanliste heraus, bei dem der RSSI Wert bei Empfang überschritten wird und schaltet den Kanal automatisch dorthin um. Üblicherweise wird in der Roaming -Scanliste der RSSI-Schwellwert mit -105 dBm verendet. Hier also muss das Empfangssignal besser als -105 dBm sein. Wenn kein Kanal mit genügend RSSI-Wert gefunden wird sucht das Funkgerät weiter, bleibt aber auf dem letzten verwendeten Kanal solange stehen. Damit man bei DMR-Funkgeräten Roaming nutzen kann muss es mindesten zwei Relais im Umkreis geben die vernetzt sind und gemeinsame Sprechgruppen verwenden. Die Versorgungsreichweiten der Relais müssen sich nicht unbedingt überlappen, für eine durchgehende Funkversorgung wäre es aber nötig. [Update: 15.10.2015] Die Angaben zum Verhalten und zu den LED-Anzeigen der Funkgeräte beziehen sich auf Motorola Geräte der Serie DM4600, DP4800 und SL4000

Frage:
Sucht mein Funkgerät beim Roaming jenes Relais welches am stärksten einfällt?
Antwort:
Nein, der nächste verfügbare Kanal (Site) ist nicht unbedingt die Site mit dem stärksten RSSI-Wert unter den Mitgliedern der Roaming-Scanliste.

Frage:
Woran erkenne ich das mein Funkgerät auf der Suche nach einem geeigneten Roamingkanal ist?
Antwort:
Die gelb-orange Geräte LED, doppel-blinken im Rhythmus, kurz kurz Pause.

Frage:
Was macht mein Funkgerät wenn im Roaming keinen verfügbaren Kanal(Site) findet?
Antwort:
Wenn das Funkgerät im Roaming arbeitet und die Empfangsbedingungen so sind das kein Relais aus der Roaming-Scannliste zu hören ist, dann verbleibt das Funkgerät auf dem Roaming-Kanal der zuletzt verfügbar war.

Frage:
Wann beginnt mein Funkgerät automatisch einen geeigneten Roamingkanal zu suchen:
Antwort:
1. Automatisch:
Sobald ich einen Roaming-Kanal eingestellt habe. In so einem Kanal sollte in der Scan-/Roamingliste eine Roaming-Scanliste hinterlegt sein. Das automaische Roaming beginnt dann wie folgt: Die Bedingungen, damit das Funkgerät automatisch nach einem geeigneten Roamingkanal sucht sind folgende.
a) Der RSSI Wert muss niedriger sein als der RSSI-Schwellwert. Oder mit anderen Worten das Empfangssignal muss schwächer sein als der RSSI-Schwellwert.
b) Das Funkgerät beginnt die Suche nur dann wenn gerade kein Gespräch empfangen wird, also wenn kein Gruppenruf gehört wird. Es sucht auch nicht während der Sendung.
c) Im Codeplug muss <Aktive Site-Suche> „an“ sein.

2. Manuell:
d) Durch aufrufen der Funktion <Manuelles Site-Roaming> siehe unten.
e) Wenn kein Gruppenruf gehört wird und der Empfangspegel kleiner als der RSSI-Schwellwert ist, dann genügt auch die Betätigung der PTT, PTT halten und kurz warten. Das Funkgerät versucht dann einen Kanal(Site) nach dem anderen an-zu-pingen (Übertragungsanforderung). Bei der Übertragungsanforderung sendet das Funkgerät kurz und hört ob die Site innerhalb des Empfangsbereichs, also mit mindestens dem RSSI-Schwellwert empfangbar ist. Sobald ein Relais stark genug ist bekommt man eine akustische und optische Quittung und man kann sprechen. Wenn nicht, bekommt man eine ablehnende akustische Quittung und im Display wird <Außer Reichweite> angezeigt.

Frage:
Woran erkenne ich das mein Funkgerät nicht auf der Suche nach einem geeigneten Roamingkanal ist?
Antwort:
Die gelb-orange Geräte LED, bleibt aus.

Frage:
Wie lange dauert es bis mein Funkgerät auf einen geeigneten Roamingkanal wechselt?
Antwort:
Es kann bis zu einer Minute dauern bis das Gerät den Kanal wechseln kann. Sollten die Relaisstellen aus der Roaming-Scanliste aber auf Sendung sein, dann geht das sehr schnell.

Frage:
Was kann ich tun damit mein Funkgerät schneller auf das nächst empfangbare Relais wechselt?
Antwort:
Manchmal möchte man das Funkgerät dazu zwingen den nächsten geeigneten Kanal (Site) aus der Roaming-Scanliste zu suchen und dorthin zu umzuschalten. Das geht mit der Funktion <Manuelles Site-Roaming>. Dazu legt man die Funktion auf eine programmierbare Taste am Funkgerät. Nach jedem Tastendruck wird das Funkgerät das nächste Mitglied in der Roaming-Scanliste aufrufen (Übertragungsanforderung / an-pingen) und prüfen ob die Empfangsbedingung vorliegt. Wenn ja, wechselt das Funkgerät dorthin. Wenn nein, dann wird der nächste Eintrag in der Roaming-Scanliste geprüft.

Frage:
Wozu senden die vernetzten DMR-Relais in regelmäßigen Abständen, obwohl kein QSO läuft?
Antwort: Die vernetzten DMR-Relais strahlen zu regelmäßigen Zeiten eine kurze Bakensendung aus. Die Bake dient dazu das die Funkgeräte die sich im Roaming befinden einen geeigneten Roamingkanal finden können. Wenn die Relais nicht senden, dann kann Roaming nicht funktionieren.

Frage:
Welche Geräte sind für Roaming geeignet?
Antwort:
Für Roaming geeignet sind alle Funkgeräte die den DMR-Standard entsprechen und die Funktion Roaming beinhalten. Bei manchen Geräten ist die Funktion nicht erhältlich beziehungsweise kann als Option zugekauft werden.

Tiefergehende Informationen finden alle an DMR Interessierte in dem Dokument mit dem Namen „System-Planner“. Es kann auf dem P25 Forum heruntergeladen werden. Eine Registrierung im Forum ist aber dazu nötig.
http://communications.support/threads/11675-MOTOTRBO-System-Planner-2-5-EMEA

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